Zurück von der Demo
Ich hab mich etwas früher vom Acker gemacht. Meine Füße wollten nicht mehr
Aber trotzdem war es eine erfolgreiche Veranstaltung. Ob es wirklich 15.000 Teilnehmer waren, weiß ich nicht, es waren aber verdammt Viele, der Demonstrationszug war locker einen bis anderthalb Kilometer lang.
Ich bin zufrieden…
Und jetzt höre ich weiter Radio 1984
Nachtrag: Erste Eindrücke auf Netzpolitik.org und Spreeblick.
Nachtrag2: Die Tagesschau hat (mal wieder) nicht darüber berichtet, dafür der rbb in der Abendschau:
(direktabendschau)
22.09.2007: Demonstration – Freiheit statt Angst
Tags: überwachung, demonstration, freiheit, politik, Staats-Terror, Stasi 2.0
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft auf zur Demonstration gegen den Überwachungswahn:
Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr.
Wer sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat, dem empfehle ich diesen Beitrag von Herrn Bluejax.
Ich werde dort sicherlich irgendwo zu finden sein. Ich hoffe, der Eine oder andere Leser verirrt sich da auch hin
Und zum Schluß gibts noch ein kleines Interview mit Prof. Peter-Alexis Albrecht aus der Sendung Frontal21 vom 07. Mai 2007:
(direktexekutive)
9/11 und die Folgen
Tags: 11. September, freiheit, politik, spiegelfechter, terrorismus
Der Spiegelfechter hat wieder zugeschlagen.
Unter anderem heißt es in seinem neuesten Artikel:
Heute benötigt es keine Trümmer der Twin-Towers mehr, um Angst vor einem virtuellen „Terrorismus“ zu sähen und das Volk für die nächste Stufe von „Sicherheitsgesetzen“ vorzubereiten – heute reichen ein paar blaue Plastikfässer mit unbekanntem, jedoch angeblich gefährlichem Inhalt. Sowohl in den USA als in Europa herrscht ein Klima der abstrakten Furcht, das schamlos von Politik und Medien geschürt wird. Mit dem Verschwinden des großen Feindbildes „Kommunismus“ liefen die Menschen Gefahr, zu erkennen, was sie und ihre Träume vom Leben wirklich in ihrer Freiheit bedroht – ein System, dass gar nicht so frei ist, wie einem immer erzählt wurde und keineswegs so gerecht, wie es sich selbst regelmäßig feiert. Menschen ohne Angst sind schwer zu regieren, da kam 9/11 wie gerufen, um ein neues Feindbild zu erschaffen, dass instrumentalisiert werden kann: Der islamistische Terrorismus – keinesfalls etwas neues, russische Soldaten in Afghanistan, israelische Jugendliche in Diskotheken und amerikanische Botschaftsangehörige in afrikanischen Staaten hatten schon Erfahrung mit diesem „Phänomen“ machen müssen. „Islamistischer Terrorismus“ und das Weltbild der NeoCons, waren das ideale Paar. Beide sahen sich vom Liberalismus bedroht, beide brauchten einen Feind und beide fanden ihn.
[...]
Bei aller „Mühe“, die sich der Westen gibt, Terrorismus zu züchten, ist es eher erstaunlich, was für ein Randphänomen er in westlichen Ländern selbst geblieben ist. Neben dem singulären Ereignis 9/11 und einigen, wenigen Anschlägen, die meist von sogenannten „Home-Growns“ verübt wurden, ist es in den USA und der EU ziemlich ruhig.
Der Terrorismus hat trotz seines „Nichtvorhandenseins“ allerdings gesiegt – und das fast ohne eigenes Dazutun. Die westlichen Eliten haben es geschafft, das zu erreichen, was der Terrorismus ohne sie nie geschafft hätte: Sie haben das westliche Wertesystem zerstört. Sie haben es geschafft, dass der Westen foltert, seine ureigenen Bürgerrechte in Frage stellt und teilweise abschafft, im Bürger (also in sich selbst) eine Bedrohung sieht, ihn zuallererst als potentiellen Täter sieht. All dies wurde von den Eliten ohne Zwang auf dem Jahrmarkt der Paranoia feilgeboten. Die Prinzipien, die in Sonntagsreden gepriesen werden, werden aus freien Stücken und aus eigenem Interesse verraten – und fast niemand erhebt die Hand zum Widerspruch. Die Väter des Grundgesetzes haben auf Fingerabdrücke im Pass verzichtet, weil sie im Bürger nicht zuerst einen Verbrecher sahen. Dies sieht die heutige Politik anders. Wenn der Fraktionsvize der stärksten deutschen Partei, in einem Land, dass den Judenstern zu verantworten hatte, ernsthaft fordern darf, dass der Staat ein “Konvertitenregister” für Muslime führt, ohne dass ein Aufschrei durch die Gesellschaft geht, so ist die Gesellschaft moralisch am Ende.
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Und Recht hat er!
Wenn wir, aufgrund irgendwelcher abstrakter Terrorismusängste, bereitwillig unsere Freiheiten gegen ein Schales Gefühl vermeintlicher Sicherheit eintauschen, unsere Grundwerte aufgeben und rings um uns herum nur noch potentielle Feinde sehen, dann haben wir bereits verloren.
Ach Kinners…
…das ist alles so traurig
Es ist was faul
Tags: arschlöcher, überwachung, Datenschutz, deutschland, freiheit, intubation
…im Staate Deutschland.
Herr Scholz hat einen sehr lesenswerten Artikel über Überwachung, Unterbindungsgewahrsam, Totalitarismus, freies Denken und andere Dinge, die in unserem Land gerade gewaltig schief laufen, geschrieben.



