Schmerzen erleichtern das Verständnis!

…oder auch nicht!

Auch wenn diese Binsenweisheit, zieht man aktuelle sozioethische Erziehungsleitlinien zu Rate, nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint, ist ihre Kernaussage dennoch nicht schwer zu begreifen.

Warum also bekomme ich es seit über 28 Jahren nicht auf die Reihe, Schlüsselworte wie “schönes Wetter”, “Sonnenschein”, “Hitze”, “über 30 Grad” oder “Sommer” mit verstärkter Wechselwirkung zwischen harter UV-Strahlung auf der einen und meiner blassen Kellerkinderhaut auf der anderen Seite zu assozieren? Gibt es da irgendeinen Trick? Denn soooo schwierig kann diese Transferaufgabe doch augenscheinlich nicht sein!

Da schreibt man mit stolzgeschwellter Brust, wie man dem doofen, hellen Ding am Himmel ein Schnippchen schlägt, und nimmt dennoch weder Hut, noch Sonnenbrille noch Sonnencreme mit zum Zeltwochenende an der Havel.

Zum Kotzen!

Na ja…
…schlägt meine Gesichtshaut also einmal mehr Blasen und mein Nacken fühlt sich an, als hätte ich einen Schal aus Drahtgeflecht getragen.

Ein Gutes hat die Sache:
Die brennende Gesichtshaut lenkt mich relativ wirksam von den ungefähr 3.400 Mückensticken ab, die ich mir im Laufe dieses Wochenendes zulegte…

NACHTRAG (05:23):
Ich kann nicht schlafen! Kopfkissen fühlt sich auf Gesichtshaut wie Sandpapier an! War vor zwei Stunden bei einer Apotheke mit Nachtdienst: Brandsalbe kaufen. Meine Haut scheint sich inzwischen etwas beruhigt zu haben. Werde in Kürze erneuten Schlafversuch unternehmen! Verdammte Kacke!


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