In Your Face, Ihr Marktradikalisten!

Daß der Privatisierungswahn der letzten Jahre und Jahrzehnte nicht nur positive Auswirkungen hat, wissen wir ja spätestens, seit z.B. Strompreise und Abwassergebühren munter Kapriolen schlagen, während die Netze verfallen und Private Konzerne Milliardengewinne einfahren.

Im hohen Norden Brandenburgs hat sich nun bewahrheitet, was Viele bereits vermuteten: Wenn man Betriebe der öffentlichen Daseinsvorsorge in staatlicher Hand beläßt oder verstaatlicht, können Staat und Bürger jede Menge Geld sparen:

Während bundesweit immer mehr Gemeinden Aufgaben der Daseinsvorsorge und kommunale Dienstleistungen privaten Firmen überlassen, entschloss sich die Uckermark vor rund zwei Jahren, die Müllbeseitigung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Und das mit beachtlichem Erfolg: Seitdem sich die kreiseigene Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft UDG um die Abfuhr und Entsorgung des Abfalls kümmert, spart nicht nur der Kreis, sondern auch der Bürger einiges an Geld.

Und totz der Neueinstellung von Mitarbeitern und der Anhebung der Löhne auf tarifliches Niveau blieb unter dem Strich eine satte Ersparnis übrig:

Rund 9,4 Millionen Euro gab die Uckermark 2005 für die Dienstleistung aus privater Hand aus. Ein Jahr darauf, nach der Übernahme in eigene Regie, lagen die Kosten nur noch bei etwa 7,5 Millionen Euro. Gespart haben aber auch die Bürger. „Schon 2006 konnten wir die Gebühren um insgesamt 700 000 Euro senken

Quelle: Tagesspiegel

Aber Hauptsache, wir versuchen weiter, alles Mögliche zu privatisieren (die Bahn z.B.) *kopfschüttel*

…via Fefe


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